
Zahnimplantat: 5 Bedenken – und was wirklich dahintersteckt
Zahnimplantate sind in meiner Praxis das Thema, das Patienten am häufigsten mit einem Halbsatz einleiten: „Ich hätte gerne ein Implantat, aber…“
Aber ich rauche. Aber mein Knochen reicht nicht. Aber ich bin zu alt dafür. Aber ich habe Angst. Aber ich habe gehört, das hält nicht.
Diese fünf Einwände begegnen mir in der Beratung in der Ludwigstraße in Offenbach regelmäßig. Und fast immer, wenn wir sie uns gemeinsam genauer ansehen, lösen sie sich auf – oder verlieren zumindest so viel Gewicht, dass ein Implantat wieder möglich wird. Ich bin Dr. Alessja Indin, Zahnärztin und Inhaberin der Praxis in Offenbach-Westend – und ich möchte hier erklären, was wirklich dahintersteckt.
Inhaltsverzeichnis
Wer raucht, bekommt kein Zahnimplantat – stimmt das?
Rauchen ist ein Risikofaktor bei der Implantation. Das ist medizinisch korrekt und wird in der Beratung offen angesprochen. Nikotin reduziert die Durchblutung im Gewebe und kann die Osseointegration – das Verwächsen des Implantats mit dem Knochen – beeinträchtigen. Das Risiko für Einheilungsprobleme ist bei Rauchern statistisch höher.
Aber ein Risikofaktor ist kein Ausschlusskriterium.
Was in der Praxis passiert, ist ehrliche, konkrete Aufklärung – darüber, was Rauchen während der Einheilphase bedeutet und was die meisten Patienten dann tun.
— Dr. med. dent. Alessja Indin, Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Indin & Team, Offenbach am Main„Die meisten Raucher reduzieren oder pausieren, wenn man ihnen die Zusammenhänge wirklich erklärt. Nicht weil ich es verlange, sondern weil sie dann verstehen, worum es geht.“
Wer bereit ist, das ernst zu nehmen, kann ein Implantat bekommen. Und die Garantie gilt trotzdem: Wenn ein Implantat nicht einwächst, wird die Behandlung kostenlos wiederholt – auch bei Rauchern.
Zu wenig Knochen für ein Implantat – und jetzt?
Das ist der häufigste Einwand in der Beratung. Und gleichzeitig der, der sich am häufigsten auflöst.
Wenn ein Zahn lange fehlt, baut sich der Kieferknochen ab. Das ist ein natürlicher Vorgang – der Knochen bekommt keine mechanischen Reize mehr. Nach einer Parodontitis oder einer schwierigen Extraktion kann dieser Abbau beschleunigt sein. Viele Patienten kommen mit dem Satz: „Mir wurde gesagt, der Knochen reicht nicht.“ Und sie denken, damit sei die Türe zu.
Knochenaufbau ist in vielen Fällen eine normale Vorstufe zur Implantation – kein Ausnahmeeingriff, sondern ein vorbereitender Schritt.
Im Oberkiefer kommt bei vertikaler Knochenarmut der interne Sinuslift zum Einsatz: Über die Implantatbohrung selbst wird Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle eingebracht – ohne das Gesicht aufzuklappen, deutlich schonender als das externe Verfahren. Bei horizontaler Knochenarmut hilft das Bone-Split-Verfahren.
Die Wartezeit zwischen dem Zahn ziehen und dem Setzen des Implantats beträgt typischerweise drei Monate. Manchmal mehr, wenn ein Knochenaufbau nötig ist. Aber es ist ein Weg – kein Endurteil.
Mit 70 noch ein Zahnimplantat – lohnt sich das?
Eine Altersobergrenze für Zahnimplantate gibt es nicht.
Was zählt, ist der Allgemeinzustand: Ist der Knochen ausreichend? Ist die Mundgesundheit stabil? Gibt es systemische Erkrankungen, die berücksichtigt werden müssen? Diese Fragen stellen sich bei einem 45-Jährigen genauso wie bei einem 72-Jährigen. Das Alter selbst ist kein Kriterium.
Zahnimplantate im Alter sind keine Ausnahmeindikation. Sie sind eine durchdachte Entscheidung für Kaufunktion, Knochenerhalt und Lebensqualität. Ein Implantat schützt den Kieferknochen vor weiterem Rückbau und sitzt wie ein eigener Zahn – das ist mit 70 genauso relevant wie mit 50. Was sich manchmal verschiebt, ist die innere Rechnung. Ob sie aufgeht, lässt sich am besten im Gespräch klären.

Der Eingriff macht mir Angst
Das ist kein Einwand, der wegdiskutiert werden sollte. Angst vor einem chirurgischen Eingriff im Mund ist verbreitet und verständlich.
Was beim Setzen eines Implantats wirklich passiert: Der Eingriff dauert in der Regel weniger als eine Stunde, unter lokaler Betäubung. Was viele Patienten überrascht: Zahnimplantat-Schmerzen während des Eingriffs sind die Ausnahme. Was man spürt, ist Druck – kein Schmerz. In den Tagen danach können leichte Schwellungen auftreten, die rasch abklingen.
Angstpatienten machen in der Praxis in der Ludwigstraße einen erheblichen Anteil aus. Sie berichten regelmäßig, dass sie sich zum ersten Mal in einer Zahnarztpraxis wirklich entspannen konnten. Kein Zeitdruck, kein Verkaufsdruck – und eine ausführliche Erklärung, bevor irgendetwas beginnt.
— Dr. med. dent. Alessja Indin, Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Indin & Team, Offenbach am Main„Ich erkläre alles, bevor ich anfange. Nicht damit Patienten zustimmen müssen – sondern damit sie ankommen können. Wer weiß, was auf ihn zukommt, braucht keine Sedierung. Er braucht Ruhe und Zeit.“
Implantate halten nicht – und sollen sogar krebserregend sein
Beide Behauptungen kursieren im Netz. Beide verdienen eine ehrliche Einordnung.
Zur Haltbarkeit: Langzeitstudien belegen Erfolgsraten von über 95 Prozent nach zehn Jahren. Zahnimplantate gehören damit zu den langlebigsten Versorgungen in der modernen Zahnmedizin. Was die Haltbarkeit wirklich entscheidet, ist das Zusammenspiel aus Planung, Implantatsystem, chirurgischer Präzision und Nachsorge. Ein Implantat, das nicht sitzt, ist fast immer ein Planungsproblem – kein Materialproblem.
Zum Thema krebserregend: Es gibt keine seriöse wissenschaftliche Evidenz dafür, dass Titanimplantate Krebs verursachen. Titan ist eines der biokompatiblen Materialien überhaupt und wird seit Jahrzehnten in der Medizin eingesetzt – in Hüftprothesen, Herzschrittmachern, Knochenschrauben. Wer eine metallfreie Alternative bevorzugt, kann in der Praxis Dr. Indin auf Keramikimplantate aus Zirkondioxid zurückgreifen – hergestellt von SDS (Swiss Dental Solutions).
Was es gibt: Periimplantitis – eine Entzündung rund um ein eingeheiltes Implantat, die bei mangelnder Nachsorge zu Problemen führen kann. Das ist kein Phantom – durch gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrolltermine weitgehend vermeidbar. Nachteile von Implantaten sollten in der Beratung offen auf den Tisch – und das ist in der Praxis Dr. Indin so.
— Dr. med. dent. Alessja Indin, Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Indin & Team, Offenbach am Main„Ein Implantat, das nicht hält, ist kein Versagen des Patienten. Es ist eine gemeinsame Aufgabe – und ich stehe dafür gerade. Die Behandlung wird kostenlos wiederholt. Ohne Diskussion.“
Die meisten Gründe zum Zögern sind keine
Das bedeutet nicht, dass ein Implantat für jeden passt. Es gibt Situationen, in denen eine ehrliche Absage die richtige Antwort ist – und die wird auch erteilt. Aber die Frage, ob es geht, verdient eine echte Antwort. Nicht ein pauschales Nein aus einer alten Untersuchung, nicht eine Aussage vom Hörensagen.
Wer sich unsicher ist, kann das in einem ruhigen Erstgespräch in der Zahnarztpraxis Offenbach klären – in der Ludwigstraße 34, ohne Verpflichtung, ohne Zeitdruck. Alle weiteren Informationen zur Behandlung, zum Ablauf und zu den Kosten finden sich auf der Leistungsseite Zahnimplantate.
Einen Termin vereinbaren – in Ruhe, ohne Verpflichtung
Wer sich fragt, ob einer der fünf Gründe auf die eigene Situation zutrifft, kann das in einem ruhigen Erstgespräch herausfinden. Fragen dürfen offen bleiben – und werden es in dieser Praxis auch.
Die Praxis Dr. Alessja Indin & Team befindet sich in der Ludwigstraße 34 in Offenbach-Westend – gut erreichbar für Patienten aus Offenbach, Frankfurt und der gesamten Rhein-Main-Region. Wer einen Zahnarzt in Offenbach sucht, der Implantologie mit dem Anspruch auf vollständige, persönliche Betreuung behandelt: Sie sind richtig hier.
Termin vereinbaren unter 069-881313 oder über die Website.
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